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8. bis 10. November 2012 - Fachtagung mit Hauptthema „Leihmutterschaften“ Akademie für Personenstandswesen,
Bad Salzschlirf                 
Pressemitteilung 10. November 2012

   

Leihmutterschaft: Ausweg für Paare …?   

Leihmutterschaft: in Deutschland verboten, in anderen Staaten erlaubt. Ausweg für Paare und Alleinstehende, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zu einem eigenen Kind kommen können oder wollen.

Das Thema ist aktuell, die Dunkelziffer hoch. Dies sagt Jürgen Rast, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e. V. (BDS). Die Leihmutterschaft stand deshalb im Mittelpunkt einer Fachtagung, die seine Organisation vom 8. bis 10. November 2012 im hessischen Bad Salzschlirf durchgeführt hat.

An die 100 Fachleute aus dem In- und Ausland kamen dazu in die Akademie für Personenstandswesen des BDS. Juristen aus Ministerien und Universitäten diskutierten mit Praktikern aus den Standesämtern.

Wissenschaftler der Universitäten Marburg und Gießen stellten abweichende ausländische Rechtsordnungen vor und befassten sich mit der Anerkennungsfähigkeit von Elternschaft und Abstammung. Ein Redakteur des SZ-Magazins München beleuchtete die medizinisch-psychologische und gesellschaftliche Seite.

Die Thematik sei keineswegs akademisch für die deutschen Standesbeamten, stellt Jürgen Rast fest.
Erhebliche Probleme entstünden, wenn die ausländische Geburt des Leihmutterkindes in die hiesigen Register eingetragen werden soll. Der Verbandspräsident würde sich deshalb wünschen, dass das Thema auch den Gesetzgeber bewegt, darüber intensiv nachzudenken und Lösungen zu finden.                                                                                                                                                                                                                        

Die Tagung und die dargestellten Problemkreise sollten hierzu einen Beitrag leisten. Im Übrigen habe das Thema auch eine europäische Dimension, wie heuer in Brüssel  bei einer Sitzung des Verbandes der europäischen Standesbeamten (EVS) deutlich geworden sei, so Jürgen Rast.

Die Arbeit in den Standesämtern ist heute stark geprägt vom Auslandsbezug. Vielfältiges Wissen wird von den 30.000 Standesbeamtinnen und Standesbeamten in den knapp 5.000 deutschen Standesämtern tagtäglich verlangt. Das erfordert ein hohes Maß an Qualifikation und ständiger Weiterbildung. Eine Aufgabe der vom Bundesverband getragenen Akademie für Personenstandswesen in Bad Salzschlirf.

Der Bundesverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. (BDS) ist Dachverband von
17 Landesfachverbänden mit einem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand.
Präsident ist Jürgen Rast, Vorsitzender des Fachverbandes der hessischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V.

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