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07. Juni 2006
Spitzengespräch der Präsidenten des BDS und des EVS mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Franco Frattini, in Brüssel

   




Zu einem Gespräch mit Franco Frattini, der in der EU-Kommission für den Geschäftsbereich Justiz, Freiheit und Sicherheit zuständig ist, trafen am 07. Juni 2006 in Brüssel der Präsident des BDS, Jürgen Büssow, und der Präsident des EVS, Hannes Schlacher, zusammen. Herr Fratini begrüßte die Delegation, der auch die Geschäftsführer des BDS und des EVS angehörten, und stellte die Überlegungen und Erkenntnisse der Europäischen Kommission zum Personenstandswesen dar. In erster Linie, so der Kommissar, müssen einheitliche, bürgerfreundliche Regelungen geschaffen werden.

Dies könne natürlich nicht von heute auf morgen erfolgen, aber, die Kommission habe das Problem erkannt und werde deshalb noch in diesem Jahr eine Untersuchung zum Personenstandswesen in Auftrag gegeben.

Jürgen Büssow und Hannes Schlacher verwiesen zunächst auf die verschiedenen Erklärungen des EVS zu den unterschiedlichen Probleme bei Eheschließungen außerhalb des jeweiligen Heimatstaates in Europa, den Forderungen nach einem einheitlichen europäischen Personenstandsdokument und letztlich auf die vielfältigen, bürokratischen und gar nicht bürgerfreundlichen Verfahren in der Namensführung in Europa. Beide Präsidenten betonten eindringlich den großen Harmonisierungsbedarf auf den Gebiet des Europäischen Personenstandswesens, da die Praktiker in den Standesämtern tagtäglich Schwierigkeiten erleben können.

Der EVS und die nationalen Verbände sind bereit und in der Lage, auf der Basis ihres „know how“ bei der Problemlösung mitzuwirken – im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Europa.

 
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