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9. März 2007
Vorstand des Bundesverbandes tagte in München

   
 


Am 09. März 2007 tagte der Vorstand des Bundesverbandes in München. Auch dort wurden wieder wichtige Entscheidungen getroffen, so wird zum Beispiel in der Sommerpause in Bad Salzschlirf für die Akademie für Personenstandswesen ein neuer Hörsaal errichtet. Dieser Hörsaal wird die gleiche moderne Ausstattung erhalten wie der im Sommer 2006 neu eingerichtete Hörsaal 2 der Akademie. Zu der Tagung in München gehörte auch die Besichtigung des Standesamtes München, des größten Standesamtes in Deutschland. 90 Beschäftigte, darunter 30 bestellte Standesbeamtinnen und Standesbeamte und viele Teilzeitkräfte beurkunden u.a. mehr als 17.000 Geburten, 4.500 Eheschließungen und 12.000 Sterbefälle jährlich.
 
Klaus Holub, Leiter des Standesamtes München und als Abteilungsleiter auch für Einbürgerungs- u. Staatsangehörigkeitsangelegenheiten und das Standesamt München-Pasing zuständig, konnte den Vorstandsmitgliedern die Probleme eines Großstadtstandesamtes, die vor allem in der überregionalen Funktion und dem besonderen Organisationsablauf liegen, beeindruckend vermitteln. Eine besondere Herausforderung stellt seit Inkrafttreten des PStRG der neue § 77 PStG dar. Beim Standesamt München werden auf Grund der neuen Zuständigkeitsregelungen in nächster Zeit ca. 250 000 Familienbücher angefordert bzw. versandt werden.
 
Klaus Holub verband diese Feststellung mit der Bitte an die anderen Standesämter, die Abgabe der Familienbücher nur anlassbezogen vorzunehmen.
Der Standesamtsleiter verwies auch auf die Vorzüge seines Hauses, das eigens für die Zentralisierung der Standesämter I,II,III, und IV München im Jahre 1998 errichtet wurde. Über besondere Parkplätze in der Tiefgarage können die Trausäle im 5. Obergeschoß direkt erreicht werden. Geräumige Aufenthaltsbereiche, bei schönem Wetter mit Blick bis zu den Alpen, und eine große Dachterrasse ermöglichen es den Hochzeitsgesellschaften, nach der Trauung in den vornehm ausgestatteten Räumlichkeiten noch zu einem kleinen Umtrunk zu verweilen. Auch die Wartebereiche für die Anmeldung von Geburten und Eheschließungen sind sehr großzügig und hell gestaltet.
Mit der Besichtigung war auch ein Zusammentreffen mit dem Hauptabteilungsleiter Einwohnerwesen, Herrn Dr. Suckow und ein Gespräch mit dem zuständigen Beigeordneten verbunden. Kreisverwaltungsreferent Dr. Wilfried Blume-Beyerle verstand es, den Vorstandsmitgliedern die Aufgaben seiner Behörde mit mehr als 3.500 Beschäftigten anschaulich darzustellen. Das gut funktionierende Standesamt hat daran einen wichtigen Anteil. Präsident Jürgen Büssow dankte für die vielen interessanten Informationen. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Standesamt und ihrem Leiter, der z.Zt. als Vorsitzender des bayerischen Fachverbandes Mitglied im Bundesvorstand ist.
Selbstverständlich konnte der Vorstand auch an einer Eheschließung teilnehmen.

 








An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Ehepaar und den Standesbeamten Herrn Trunk. Insgesamt konnte der Vorstand des Bundesverbandes viele Anregungen aus der Praxis für die Arbeit des Verbandes und der Akademie gewinnen.
       


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