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Wechsel im Amt des BDS-Präsidenten
   

Bei der Fachtagung des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. (BDS) erfolgte am 12. November 2010 auch die turnusmäßige Wahl des Präsidenten für die Jahre 2011 bis 2013.

Der bisherige Amtsinhaber, Regierungspräsident a. D. Jürgen Büssow, hatte nicht mehr kandidiert. Zum neuen ehrenamtlichen Präsidenten des BDS wurde Jürgen Rast, Vorsitzender des Fachverbandes der Hessischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V., bestimmt.



Jürgen Büssow, Regierungspräsident a.D.  (Foto: BDS)

Nach sechs Jahren im Ehrenamt des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e. V. (BDS) scheidet Jürgen Büssow, langjähriger Regierungspräsident von Düsseldorf, zum Jahresende 2010 aus diesem Amt aus. In seiner Zeit erlebte das Personenstandswesen durch die Gesetzesreform eine erhebliche Neuorientierung und die Standesbeamtinnen und Standesbeamten eine Zunahme ihrer Verantwortung.

Der Bundesverband begleitete unter Führung seines Präsidenten diese Umbruchphase und ermöglichte mit den zahlreichen Seminarangeboten an seiner Akademie für Personenstandswesen, dass in der Praxis das neue Recht schnell und sicher angewendet werden konnte.

Die Fachlichkeit, das Ansehen der Standesbeamtenschaft und die Würdigung ihrer Arbeit, auf der die gesamte moderne Staatsverwaltung aufbaut, stand im Mittelpunkt seines Wirkens als Präsident eines Verbandes, der als Dachverband von 18 Landesverbänden die Interessen von 30.000 Standesbeamtinnen und Standesbeamten wahrnimmt.

 




Jürgen Rast, Leiter des
Standesamtes Kassel und
Vorsitzender des Fach-
verbandes der Hessischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. (Foto: BDS)

Zum Amtsantritt von Jürgen Rast

Mit Jürgen Rast (64) wurde jetzt ein Mann der standesamtlichen Praxis an die Spitze des BDS berufen. Er übernimmt das Amt am 1. Januar 2011. Der gebürtige Kasseläner trat nach Schul- und Bundeswehrzeit im Jahre 1964 als Verwaltungsbeamter in die Dienste seiner Heimatstadt.

Sozialamt, Schulverwaltungsamt, Bürgeramt waren die einzelnen Stationen, wozu auch die Leitung einer Verwaltungsaußenstelle und der Aufbau eines zentralen Einwohneramtes (Bürgeramt, Meldewesen, Passwesen etc.) gehörte.

1997 wurde Jürgen Rast die Leitung des Standesamtes der Stadt Kassel übertragen – mit dem besonderen Auftrag, das Personenstandswesen in eine mit den modernen Datentechniken vertraute Umgebung zu integrieren. Eine weitere Aufgabe war die Einbeziehung des Staatsangehörigkeitswesens und der behördlichen Namensänderungen in das Standesamt

Auch landesweit war und ist er engagiert. Davon zeugt die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Innenministerium, dem Verlag für Standesamtswesen und der ekom21, dem größten kommunalen Dienstleistungsunternehmen in Hessen.

Gemeinsames Ziel ist, das neue Personenstandsrecht und die notwendigen länderspezifischen Regelungen praxisorientiert umzusetzen.

Auf Bundesebene arbeitet Jürgen Rast bei „Bund online“ im sogenannten Projekt „X-Personenstand“ aktiv mit.


Nachdem 2006 von den Regierungschefs des Bundes und der Länder das elektronische Personenstandswesen in den Kreis der prioritären Vorhaben des Aktionsplans Deutschland-Online aufgenommen wurde, begann in einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe die Entwicklung des Datenaustauschformats X-Personenstand mit dem Ziel, Nachrichten schnell und sicher elektronisch zu übermitteln.

Seit Mai 2006 ist er Vorsitzender des Fachverbandes der Hessischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. und wirkt auch im Bundesverband mit. So war Jürgen Rast unter anderem  Beauftragter des BDS für die Zusammenarbeit mit den deutschen Archivaren.


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