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Archiv > Verbandsaktivitäten und Medien > 2008
   
 

 

   

Am 22. Juni 2006 beschlossen Bund und Länder einen Aktionsplan Deutschland-Online.

Teilbereiche sind z.b. das Kfz-Wesen, das Meldewesen und Personenstandswesen.

Ziele:

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Erarbeitung fachspezifischer Datenaustauschformate
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die wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen online bereitstellen
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Verwaltungsportale vernetzen
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gemeinsame Infrastrukturen für erleichterten Datenaustausch schaffen
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Standards, Daten- und Prozessmodelle für Kommunikationsstrukturen entwickeln


X-Personenstand

Hauptziel: Grundlage für die Entscheidung über die zukünftigen Strukturen des Personenstandswesen zu schaffen
Zweites Ziel Entwicklung eines Datenaustauschformates XPersonenstand
Drittes Ziel Online-Registerauskunft von Personenstandsurkunden und Online-Beantragung von Urkunden

Teilprojekt 1 Machbarkeitsstudie
Teilprojekt 2 X-Personenstand
Teilprojekt 3 Untergesetzliche Vorschriften


Teilnehmer Teilprojekt 2

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BMI
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Verlag für Standesamtswesen
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Profi AG
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Rechenzentrum Baden-Württemberg + Hessen (Ecom 21 aus Hessen)
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Städte Kassel, Wiesbaden, Karlsruhe und Hagen
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Stadt Dortmund als Projektleitung
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OSCI-Leitstelle Bremen
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BDS

Die OSCI Leitstelle ist zuständig für die Koordination der Entwicklung fachlicher Standards (XÖV) sowie die Pflege und Weiterentwicklung von OSCI Transport.
Beides erfolgt im Auftrag des KoopA-ADV. Außerdem erarbeitet die OSCI Leitstelle im Auftrag einiger Fachministerkonferenzen deren fachliche Standards.
Die OSCI-Leitstelle ist eine organisatorische Einheit innerhalb der Verwaltung des Landes Bremen, die im Rahmen von Deutschland Online eine Reihe von Querschnittsaufgaben im Zusammenhang von OSCI wahrnimmt.


Hierzu gehören:

Aufgaben im Zusammenhang mit OSCI–Transport, einem Standard für die sichere Datenübermittlung im E–Government
Die Koordination der Entwicklung fachlicher Standards des E–Government. Hierfür entwickelt die OSCI–Leitstelle ein Framework.
Die Leitstelle ist in verschiedenen Bereichen damit beauftragt, bei der Entwicklung fachlicher Standards unterstützend tätig zu werden. Dies betrifft derzeit das Meldewesen und den Justizbereich


Online Services Computer Interface (OSCI) ist der Name eines Protokollstandards für die deutsche Kommunalwirtschaft. Über das Internet können private und öffentliche Dienstleister mit ihren Kunden rechtlich anerkannte, elektronisch signierte und chiffrierte Dokumente sicher austauschen. Die Entwicklung von OSCI erfolgt unter Federführung der OSCI-Leitstelle und wurde mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informations-technik (BSI) abgestimmt.

Mit dem Beschluss vom 13.12.02 empfiehlt der KoopA ADV OSCI als das Protokoll der öffentlichen Verwaltung, wenn im Rahmen der Realisierung von e-Bürgerdiensten Web-Services für offene Benutzergruppen angeboten werden.

Der Kooperationsausschuss ADV (KoopA ADV), dem der Bund, die Länder und die kommunalen Spitzenverbände angehören, ist ein Gremium, in dem gemeinsame Grundsätze des Einsatzes der Informations- und Kommunikationstechniken (IT) und wichtige IT-Vorhaben in der öffentlichen Verwaltung einvernehmlich abgestimmt werden.

Warum ein X-Standard?
XML

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weltweite Standardsprache, leicht und selbsterklärend zu verarbeiten
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definiert die logische Bedeutung von Daten, Informationen und Texten – ähnlich wie die Tabellen und Spaltenbezeichnungen in Datenbanken, bzw. Tabellenkalkulationen
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interoberables Datenformat, unabhängig von der Technik der Kommunikationspartner
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Nutzung bereits definierter und abgestimmter Datenstrukturen aus anderen XÖV-Kernkomponenten, z.b. Xmeld


Die erste Aufgabe der Arbeitsgruppe war die Schaffung eines „Informationsmodells“, d.h. eine Beschreibung aller fachlich relevanter Daten im Personenstandswesen. Die Aufgabe der OSCI-Leitstelle besteht darin, die fachlichen Beschreibungen in eine „Sprache der Programmierer“ zu übertragen.

Von Beginn an wurde darauf hingewiesen, dass es möglicherweise Abweichungen zu anderen X-Standards gibt. Jedoch wurden grundsätzlich die fachlichen Vorgaben des Personenstandswesens berücksichtigt.
Mögliche Problemfelder bei späteren Datenübertragungen Standesamt an Meldebehörde wurden festgestellt. Die Lösung wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Mögliche Abweichungen sind z.b.

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Vorgabe eines einheitlichen Zeichensatzes
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Vorgabe von Feldlängen
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Darstellung der Namen (Beispiel Karl von der Ehe)
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Schlüsseltabellen (z.b. Staatsangehörigkeit)

Das Informationsmodell wurde Ende 2007 abgeschlossen und anschließend mit der Beschreibung der Mitteilungen Standesamt – Standesamt begonnen.

Der Bundesverband der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. (BDS) war schon frühzeitig in das Projekt eingebunden und wird weiterhin im Interesse der Standesbeamtinnen und Standesbeamten bei der Erarbeitung praxisnaher Lösungen mitarbeiten.

Eine umfassende Darstellung ist zu finden unter www.deutschland-online.de

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